Klassische Homöopathie

In meiner Praxis arbeite ich nach den Regeln der klassischen Homöopathie, das heißt, ich beziehe mich auf die ursprüngliche Lehre Samuel Hahnemanns, der die Homöopathie vor über 200 Jahren entdeckt und im Laufe seines Wirkens als Arzt weiterentwickelt hat. Wesentliches Kernstück seiner Lehre ist die Theorie der chronischen Krankheiten, die Miasmatik. Sie berücksichtigt neben den akut erkennbaren Symptomen auch die chronische und die erbliche Disposition des Patienten und erscheint angesichts vieler chronischer Leiden der heutigen Menschen mehr als zeitgemäß.

Darüber hinaus arbeitet die klassische Homöopathie streng nach den Hahnemannschen Regeln: Nach dem Ähnlichkeitsprinzip, dem Prinzip der Arzneimittelprüfung und dem Prinzip der Potenzierung. Kurz gefasst konstatieren diese Regeln, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt wird, d.h. dass eine Arznei imstande ist, genau eine solche Krankheit zu heilen, die ihre Einnahme beim Gesunden hervorzurufen in der Lage ist. Um festzustellen, welche Symptome bzw. Krankheiten das sind, wird die Arznei an gesunden Erwachsenen geprüft und die Symptome sorgfältig dokumentiert (Hahnemann: „Organon der Heilkunst“ 6.Auflage). Die Arzneien werden in der Regel nicht in der Urtinktur bzw. Reinform eingesetzt, sondern sie werden verdünnt und potenziert bzw. energetisiert. Bei höheren Potenzen (ab D23 bzw. C12) sind insofern keine Moleküle des Ausgangstoffes mehr enthalten, wohl aber die Information des Ausgangstoffes, und zwar je höher potenziert, desto stärker. Heutige Erklärungsansätze zu diesem Prozess greifen auf quantenphysikalische Modelle zurück. Die Argumentation mit nichtstofflichen Informationen entspricht nicht dem Verständnis der heutigen Schulmedizin und wird daher von vielen Medizinern abgelehnt. Einige Ärzte jedoch haben den Wert dieser sanften Therapie erkannt und sich ihr zugewandt. Ihnen ist es zu verdanken, dass heute viele klinische Beobachtungen in die homöopathische Praxis Einzug gefunden haben.

Macht´s nach, aber macht´s genau und sorgfältig nach, und Ihr werdet sie auf jedem Schritte bestätigt finden.
S. Hahnemann

Übrigens – die Wurzeln der Klassischen Homöopathie liegen in Sachsen-Anhalt. Samuel Hahnemann lebte und arbeitete viele Jahre in verschiedenen Städten Sachsen-Anhalts, u.a. in Dessau und Köthen, und schrieb hier unter anderem „Die chronischen Krankheiten“ .